
Warum die meisten UV-Lampen versagen – und wie wir das Problem gelöst haben
Wir haben uns einige Zeit damit beschäftigt, 3.000 verschiedene Druckereien zu besuchen. Warum? Weil wir herausfinden wollten, warum „herkömmliche“ UV-Lampen in der Praxis ständig kaputtgehen.
Es stellt sich heraus, dass die meisten Lampen für ein sauberes Labor konstruiert wurden – nicht für Hochgeschwindigkeitsdrucker. Sie sind nicht dafür geeignet, ständigen Vibrationen oder der hohen Temperatur auf der Produktionsfläche standzuhalten. Deshalb haben wir auf Mutmaßungen verzichtet und stattdessen drei Faktoren berücksichtigt: das Licht, die Wärme sowie die Größe der Lampe.
Das Gleichgewicht bei der Aushärtung des Tintens
Beim Aushärten der Tinte ist es wichtig, die richtige Wellenlänge zu verwenden. Wir haben diese auf einen Wert zwischen 365 nm und 395 nm eingestellt.
Es ist verlockend, einfach die Leistung der Lampe zu erhöhen, um schneller arbeiten zu können. Doch das hat einen Haken: Mehr Leistung bedeutet mehr Wärme. Wenn die Kühlung nicht mithält, entstehen Blasen in der Tinte – oder schlimmer noch: Das Material verformt sich.
Es handelt sich dabei um ein delicate Gleichgewicht. Wir haben einen optimalen Punkt gefunden, bei dem die Tinte vollständig aushärtet, ohne dass das Produkt beschädigt wird.
Keine Probleme mehr mit „eigenartigen“ Steckverbindungen
Wir verwenden hochreinen fusionierten Quarz für die Glaskörper der Lampen. Das klingt zwar fancy, bedeutet aber einfach, dass die Lampen nach einigen hundert Stunden nicht trüb werden.
Außerdem haben wir Standardindustriestecker für die Anschlüsse verwendet. Warum? Weil niemand einen ganzen Drucker neu verdrahten möchte, nur weil eine Lampe kaputtgegangen ist. Wir haben bereits zu viele Betriebe erlebt, die mit seltsamen, nicht passenden Steckverbindungen zu kämpfen hatten – was zu Funkenbildung oder anderen Problemen führte. Mit unseren Lampen genügt es, die alte Lampe auszutauschen und die neue einzusetzen. Einfach.
Konstruiert für den Dauerbetrieb
Eine Lampe kann zwar auf dem Arbeitstisch gut aussehen, doch auf der Produktionsfläche kann sie trotzdem völlig nutzlos sein. Industrielle Drucker vibrieren stark. Deshalb haben wir die Gehäuse der Lampen verstärkt und die Elektroden so angepasst, dass die Lampen nicht frühzeitig versagen.
Das Ergebnis ist ein gleichmäßiges Licht über die gesamte Lampe hinweg – keine „kalten Stellen“. Man muss nicht mehr raten, ob der Mittelteil des Materials tatsächlich ausgehärtet ist. Wenn man 24/7 arbeitet, braucht man eine Lampe, die stabil bleibt und nicht versagt. Sie funktioniert einfach.