
Auf der Druckmaschine führen Stillstände sowie eine ungleichmäßige Aushärtung der Tinten dazu, dass die Gewinne schnell schrumpfen. Wenn eine Quecksilberlampe an Leistung verliert, sinkt die spektrale Ausbeute – dadurch muss die Druckgeschwindigkeit verringert werden, um Stabilität zu gewährleisten. Wir haben Ersatz-Quecksilberlampen entwickelt, damit UV-, Flexo- und Siebdruckmaschinen weiterhin mit der vorgesehenen Geschwindigkeit arbeiten können – ohne Kompromisse.
Was wirklich wichtig ist: Diese Lampen gewährleisten eine stabile Quecksilberdampfausbeute im UVA-Bereich. Der maximale Strahlungspegel liegt bei 365 nm, während die Energie bei 385–405 nm am höchsten ist – dadurch werden die Photoinitiatoren in Standard- sowie LED-Hybrid-Tinten aktiviert. Die spektrale Ausbeute bleibt nach 2.000 Stunden bei mindestens 85 % des Anfangswerts, gemessen bei einer Strahlungsstärke von 10 mW/cm² entlang der Bogenlänge. Die Geometrie des Glühfadens sowie die Toleranzen des Quarzkörpers werden auf ±0,5 mm gehalten, damit der Bogen stets mit den Fokuspunkten des Originalreflektors übereinstimmt.
Die Eingangsleistung beträgt 800–1.200 W bei 100–240 V. Es stehen Standardanschlüsse für Heidelberg-, KBA-, Manroland- und Mitsubishi-Aushärtungsmodule zur Verfügung. Die Effizienz des Reflektors bleibt dank der dychroischen Beschichtungen erhalten – diese leiten UV-Strahlung durch und reflektieren Infrarotstrahlung. Dadurch bleibt die Temperatur des Substrats bei einer Geschwindigkeit von 120 m/min unter 8 °C.
Warum das in der Praxis funktioniert: Großkunden benötigen einen kostengünstigen Betrieb, ohne dabei auf eine konstante Laufzeit der Maschinen verzichten zu müssen. Wir kontrollieren den Prozess selbst – vom Herstellen des Quarzkörpers bis zur Dosierung des Quecksilbers – sodass wir die Materialkosten senken können und gleichzeitig eine präzise Kontrolle über das Spektrum behalten. In der Praxis bedeutet das eine konstante Energiedichte von 800–1.200 mJ/cm² auf der gesamten Fläche des Blatts. Dadurch wird eine gleichmäßige Vernetzung der Tinte erreicht, wodurch Probleme wie Blockaden oder schlechte Haftung vermieden werden.
Der Energieverbrauch ist um 8–12 % geringer als bei älteren Designs. Zudem hält die Lebensdauer der Lampen bei 100 % Auslastung mehr als 3.000 Stunden an. Dadurch werden Ersatzteillagerbestände reduziert und die Kosten für Umstellvorgänge gesenkt.
Die Details, die den Unterschied ausmachen: Stellen Sie sicher, dass Länge der Lampe, Abstand zwischen den Elektrodennadeln sowie Orientierung der Anschlüsse zu Ihrer Druckmaschine passen. Schon kleine Abweichungen führen dazu, dass die Fokallinie verschoben wird – dadurch geht die Strahlungsleistung verloren. Überprüfen Sie außerdem den Zustand des Reflektors sowie sicherstellen Sie, dass keine Ozonbildung stattfindet. Verschleierte Reflektoren oder blockierte Kühldüsen können alle Vorteile zunichtemachen.
Bei Hybriddruckmaschinen müssen Sie sicherstellen, dass das Spektrum der Lampe mit dem Ihrer Tinten übereinstimmt. Einige LED-optimierte Tinten benötigen weiterhin eine Strahlungsintensität von 365 nm. Führen Sie vor der Installation eine 24-stündige Einlaufphase durch und messen Sie dabei die Strahlungsintensität, um einen Referenzwert zu erhalten. Legen Sie anschließend ein Zeitintervall von 2.500 Stunden fest, um einen Zusammenbruch des Spektrums zum Ende der Lebensdauer der Lampe zu vermeiden.